Letztes Feedback

Meta





 

Am Set von CTM!!! 07/27/10

Der grosse Tag! Ich bin um 6 Uhr aufgestanden und habe erstmal den ganzen Rucksack mit Klamotten voll gestopft. Ich sollte in "usual college apparel" erscheinen - nur dass ich leider nicht so ganz genau wusste, wie das auszusehen hat. Das eine Outfit koennt ihr bei Facebook bei den Fotos von Matt (findet ihr bei meinen Freunden) anschauen, das andere gibt's dann im Film :-).

Habe mich dann um 7:30 Uhr auf den Weg zur College Street crossing Wall Street aufgemacht und dann zum Glueck direkt jemanden vom Team angequatscht. Ich war das erste "extra". Und an diejenigen, denen das was sagt: Ich wurde direkt von Jake begruesst, der mich mit einem Wortschwall ueberschuettet hat und mir Set und resting room gezeigt hat. Da war ich doch etwas sprachlos, ich glaube, er denkt, ich bin absolut dumm :-))))). Danach habe ich direkt Kat und Jon kennen gelernt. Die haben mich zum Glueck erstmal gefragt, woher ich komme, sodass sie meine sprachlichen Unzulaenglichkeiten dann einzuordnen wussten ;-). 

Now special information for Sarah: Als ich im resting room sass, kam dann direkt Miles rein und hat mich begruesst (Nein, ich habe ihn nicht nach einem Autogramm fuer dich gefragt ;-)).) Und im Schlepptau hatte er Sam! Keine Sorge, ich werde das nicht weiter ausfuehren. If anybody has further questions, message me and I'll try to answer as good as I can. 

Dann sass ich erstmal vier Stunden rum und habe auf meinen ersten Einsatz gewartet. In der Zeit konnte ich gaaaanz viel mit den anderen extras quatschen, die alle sehr hoeflich waren und mir gesagt haben, dass ich ein gutes Englisch spreche....Martin, ich befuerchte, ein bisschen Oststaaten-Akzent ist letztendlich unvermeidbar. Ich glaube, ich habe mir schon so viel davon angewoehnt, dass bisher niemand direkt sagen konnte, dass ich aus Deutschland komme, der extreme deutsche Akzent ist also weg, aber amerikanisch hoert sich das, was ich fabriziere auch nicht an :-).

Dann sass ich also im Klassenraum und habe die Zeit damit verbracht, so zu tun, als wuerde ich einen Test schreiben. Ich war erleichtert, dass ich alle Regieanweisungen verstanden habe, das waere ansonsten echt peinlich gewesen. Es wurde die "Bone my TA"-Scene geshootet. Ich habe den ganzen Tag nichts Anderes mehr gesungen :-). Ich glaube, ich war kein einziges Mal on screen, da ich in einer Ecke sass, aber es war trotzdem total spannend!!! Es war vor allen Dingen toll zu sehen, wie so ein Film gedreht wird. Die Schauspieler sind der Hammer! Die Szenen sassen total schell und: alle konnten ihren Text, was ich von den German productions, in denen ich bisher mitgewirkt habe nicht immer behaupten konnte. 

In der Pause gab's dann Pizza und wir sassen alle zusammen. Sam und danach Jake und Kurt haben ein bisschen was gesungen. Es war einfach unglaublich, wir sassen in dem wunder-wunderschoenen Innenhof von Yale auf dem Rasen und haben einfach nur gesungen. Ich mag Sams Stimme live uebrigens noch viel mehr als auf den Aufnahmen. Er ist auch ansonsten total natuerlich, with a good sense of humor und kann auch noch toll tanzen, da muss ich meine Salsa-Kuenste noch um einiges steigern, um taenzerisch so ein Level erreichen zu koennen. Dazu kommt, dass er auch noch fantastisch spielt und einfach total sympathisch ist. Na ja, ich denke, das reicht euch an Infos. Sorry, aber das musste sein!

Nach der Pause gab's eine Mischung aus Warten und Shooten. Irgendwann hiess es dann, wir muessten uns nun umziehen, da wir einen neuen Tag im Klassenraum darstellen sollten. Jake hatte nur leider vergessen, das in seiner Infomail zu erwaehnen. Aber fuer mich war das ja kein Problem, hatte ja sowieso Kleidung fuer eine ganze Woche dabei :-). So kam also auch deine Hose zum Einsatz, Maria. Ich habe mich zuerst ein wenig unwohl gefuehlt, nach ein paar Komplimenten ging's dann besser...Und jetzt ist deine Hose im Film, denn in den naechsten Szenen sass ich tatsaechlich direkt im Bild. Sobald der Winkel so war, dass ich nicht mehr im Bild war, konnte ich den Schauspielern dann beim Drehen zuschauen. 

Um 9 pm gab's dann nochmal Pizza und um 11:30 pm, waren wir fertig mit Drehen. Da es da dann schon dunkel war, haben Matt, Mallory und Cassandra mich nach Hause begleitet, damit ich nicht alleine gehen muss - super nett!!! Mensch, ich habe so viele tolle Leute kennen gelernt! Ich wuerde am liebsten ab jetzt jeden Tag am Set verbringen....Na ja, Sonntag kann ich wieder dabei sein!

An dem Abend war ich dann erst um 2 am im Bett und komme also so langsam wieder in meinen gewohnten Schlafrhythmus :-)).

1 Kommentar 29.7.10 17:23, kommentieren

07/26/10

Nach einem reichhaltigen Fruehstueck (...) habe ich mich auf den Weg zum Hafen gemacht. Das war erstmal ein gutes Stueck zu laufen und irgendwie wurde die Gegend immer menschenleerer, aber ich habe mich immer noch "comfortable" gefuehlt. Und da das die Regel war, die mir mit auf den Weg gegeben worden war, bin ich weiter gegangen. Am Hafen war es dann auch total leer und ich habe mich auf eine Bank gesetzt, die Sonne genossen und gelesen. Auf dem Rueckweg habe ich mir das Hafenviertel angeschaut. Falls ihr irgendwann mal nach NH kommen solltet: das Hafenviertel lohnt sich nicht! Da waren nur Baustellen, Hafenarbeiter, die Polizei und ich...

Na ja, zu Hause angekommen brauchte ich schon wieder einen Mittagsschlaf - unbelievable! Danach bin ich dann mit Ashta und Jhapat zum lunch gegangen (um 5 pm...). Danach bin ich zum NH Green gelaufen (das ehrlich gesagt, ein quadratisches Stueck Rasen mit ein paar Wegen ist) und habe mich dort mit meiner neuen Kamera und einem Buch in die Sonne gesetzt.

Der Abend war dann eher unspektakulaer. Bin wieder frueh ins Bett gegangen, weil ich am naechsten Morgen frueh aufstehen musste, denn da war ja mein erster Tag am Set von "College Musical - The movie"!

1 Kommentar 29.7.10 16:44, kommentieren

Mein erster Tag 07/25/10

  Mein erster Tag in New Haven begann um 6 am. Na ja, man kann ja nicht erwarten, dass mein Koerper sich sofort auf die neue Zeitzone einstellt. Ich habe erstmal damit angefangen, die Wohnung zu erkunden, mein Fruehstueck zu essen, was ich mir gestern im Halbschlaf noch gekauft hatte und meine Sachen auszupacken. Hier ist allerdings kein grosser Supermarkt in der Naehe. Direkt gegenueber gibts den Chapel Mini Mart und der ist wirklich mini. Momentan besteht mein Essen also aus ungesunden Weizenbroetchen, cereals und crackers. Mein Koerper beschwert sich schon jetzt ueber Vitaminmangel...Na, darauf nehme ich jetzt erstmal einen grossen Schluck "Coke Diet" - einladender Namen, oder? Ich glaube in Germany waere das nicht so der Verkaufsschlager...:-).

Nach dem reichhaltigen Fruehstueck habe ich mich dann aufgemacht, um die Stadt zu erkunden. Als erstes habe ich mir einen "book store" gesucht und mir eine detaillierte Karte von NH gekauft. So konnte ich also einfach drauf los laufen, ohne nie wieder zurueck zu finden. Das habe ich dann auch gemacht und habe insbesondere NH downtown und Teile des Yale Campus erforscht. Hier ist einfach mal gar nichts Deutsches. Die Haeuser bestehen hauptsaechlich aus Holz. Hier gibt es alles von total herunter gekommen bis unglaublich schoen. Ausserdem gibt's an jeder Ecke ein "Dunkin Donuts", ein "Starbucks" und eine Kirche. Die Leute, die man auf den Strassen trifft, sind zu 95% asiatischen oder afrikanischen Ursprungs, sodass ich ziemlich aus dem Rahmen falle. Versuche schon, mich moeglichst amerikanisch zu kleiden, aber trotz allem werde ich meist interessiert betrachtet....etwas unangenehm, aber na ja. Ich denke, es gibt noch mehr von meiner Sorte, aber die sitzen alle irgendwo in den Yale Gebaueden :-).

Was hier auch auffaellig ist: hier faehrt mindestens ein Mal die Stunde ein Polizeiauto mit lauter Sirene an meinem Zimmerfenster vorbei, scheint also wirklich nicht ganz so harmlos hier zu sein.

 Na ja, nach meinem Ausflug in die Stadt war ich total muede und musste erstmal schlafen, als ich aufgewacht bin, war hier totales Unwetter mit sinnflutartigem Regen und starkem Gewitter. Ich habe mich also mit meinem Buch und dem iPod mit den Bibi-Folgen aufs Bett gelegt.

Abends habe ich dann ein paar Freunde von Kim kennen gelernt und wir haben alle zusammen zu Abend gegessen und gequatscht. Danach war nochmal relaxing angesagt und dann bin ich ziemlich frueh ins Bett gegangen (10 pm!).

3 Kommentare 29.7.10 16:34, kommentieren

Die Anreise 07/24/10

Ich wuerde mal sagen es war eine rundum gelungene Reise mit Hindernissen.

 Es ging damit los, dass ich wegen der bloeden Love Parade schon um 4:30 Uhr aufstehen musste. Um 5:30 Uhr standen dann zwei Taxen vor der Tuer und die Fahrer haben sich so lange darueber gestritten, wen ich den nun gerufen habe und wer mich fahren darf, bis ich keine Geduld mehr hatte. Dann ging aber auch alles sehr schnell. (Die Frau von "die Taxiunnternaemmen" hatte uebrigens selber ein Taxi von der Zentrale bestellt, na ja).

 Bus- und Zugfahrt waren super. Allerdings musste ich vom Zug aus direkt zum Zahnarzt-Notdienst, den ich waehrend der Fahrt organisiert hatte, da mir am Vortag eine Fuellung raus gefallen war (uebrigens am "neck of tooth" :-))).

Von da aus bin ich dann schnell zu Papa zum Fruehstuecken gefahren und dann ging's auf zum Flughafen. Da war ich dann doch reichlich nervoes.

Die Sicherheitskontrollen waren super. Ich war mit die Einzige, bei der nichts gepiepst hat und deren Gepaeck nicht gruendlich untersucht worden ist. Der Flug war super. Es lief "Valentine's Day"!!! Nur die Leute neben mir waren reichlich wortkarg und die Kinder unglaublich unerzogen.

Die Kontrollen in Amerika haben max. drei Minuten gedauert (sehe wohl Vertrauen erweckend aus :-)). Mein Gepaeck war auch schnell da. Und dann stand mir sofort mein erstes Telefonat mit einem "native speaker" bevor. Nur, dass ich darauf nicht vorbereitet war. Na ja, der Shuttle ist gekommen, also habe ich wohl alles richtig gemacht....Und im Shuttle gab's dann direkt die naechsten Gespraeche fuer "Aenky". Unglaublich, die sprechen das hier wirklich so aus. Erst seitdem ich mich mit meinem normalen Namen vorstelle und den anderen direkt hinzufuege, da mich hier sowieso alle so nennen, bemuehen sich alle, Anke zu sagen. Dabei stoert mich "Aenky" gar nicht :-). 

Nach 2,5 Stunden war ich dann endlich in New Haven. Dort haben mir dann Ashta und Jhapat empfangen - beides "subletter". Mein Zimmer ist ziemlich klein und besteht aus einem Bett und zugestopften Regalen. Es gibt ausserdem eine grosse Kueche und ein Wohnzimmer, das bisher ausser mir aber keiner genutzt hat und natuerlich die beiden Zimmer meiner Mitbewohner Kim und Jen. Jen ist aktuell im Urlaub, ich werde sie aber naechste Woche kennen lernen, Kim habe ich mittlerweile kennen gelernt.

An dem Abend bin ich nach der Vorstellungsrunde und einer kleinen Wohnungsbesichtigung ziemlich muede ins Bett gefallen, nur um um sechs Uhr am wieder aufzuwachen. Das ist uebrigens bis heute mein Schlafrythmus geblieben und ich sollte eigentlich laengst schlafen. Wollte das nur fuer euch fertig stellen. Morgen Vormittag darf ich das Notebook noch benutzen und werde die anderen Tage zusammen fassen. Werde mich dann aber kuerzer halten muessen. Na ja, muss ja auch noch was zu erzaehlen haben, wenn ich wieder da bin :-).

Take care!

 

 

1 Kommentar 29.7.10 05:21, kommentieren